Gegründet wurde das Unternehmen Aleluia Cerâmicas im Jahr 1905 von der Familie Aleluia. Nach mehr als 100 Jahren Geschäftstätigkeit ist Aleluia Cerâmicas heute ein hochmodernes, in der gesamten Branche anerkanntes Unternehmen, welches ausschließlich Wand- und Bodenfliesen herstellt.
Das Unternehmen Aleluia Cerâmicas ist auf allen fünf Kontinenten in mehr als 60 Ländern vertreten und verfügt über ein Netz von 100 Handelsagenten, 700 Einzelhändlern und 4.500 Verkaufsstellen. 70 % der Produktion gehen in den Export.
„Jeder einzelne Stein, der dem an sich schon großartigen Gebilde von Aleluia hinzugefügt wird, ist niemals ein Abschluss, sondern immer eine Grundlage“ (Zeitung Litoral vom 15. Oktober 1955, S. 11).
Sie wurde unter dem Namen Fábrica de Louça dos Santos Mártires von João Aleluia gegründet, am Largo dos Santos Mártires gelegen und widmete sich zunächst der Herstellung von Haushaltskeramik.
Die semi-industrielle Herstellung von Fassadenfliesen (regelmäßige Wiederholung eines oder mehrerer Fliesen zur Musterbildung) eröffnete neue Geschäftsmöglichkeiten im Zuge der Expansion der Stadt Aveiro. Sie prägte maßgeblich das Stadtbild, formte das urbane Umfeld und verlieh anonymen Fliesenfassaden Würde.
Bis zum Erwerb der Windmühle verfügte das Unternehmen über keinerlei maschinelle Antriebskraft. Nach der Windmühle erwarb das Unternehmen in der Estrada da Gafanha eine weitere Mühle, die von der Strömung der Ria angetrieben wurde, um das Glas zu mahlen und die schwache Leistung des Windantriebs zu unterstützen.
In der Zwischenzeit begann das Unternehmen außerdem, neben Fliesen auch Fantasiegeschirr (Imitationen von antikem chinesischem und japanischem Geschirr) herzustellen.
Im Jahr 1909 wurde eine Reihe von Neuerungen umgesetzt. Man begann zu dieser Zeit auch, das Glas in der Windmühle zu mahlen.
Durch den Umzug an einen neuen Standort wurde das Unternehmen von Grund auf umgestaltet. Aus einem kleinen Geschirrproduzenten wurde ein modernes Unternehmen, welches sich der Produktion von dekorativem Geschirr und Gebrauchsgeschirr sowie von Wandfliesen widmete.
Bei der Weltausstellung des Jahres 1922 in Rio de Janeiro erhielt das Unternehmen Aleluia gemeinsam mit dem Unternehmen Jerónimo Pereira Campos, Filhos, eine Ehrenauszeichnung.
Es wurde das Produktionsverfahren der Trockenpressung eingeführt und die erste Serie von Maschinen der Marke Faure de Limoges zur Herstellung weißer Grundmassen aufgestellt. Fünf Jahre danach wurde die erste mechanische Presse installiert.
Wie immer war Aleluia seiner Zeit voraus. Das Unternehmen erwarb neue und moderne Produktionsanlagen und baute die erste mechanische Presse ein.
Übernahme des Unternehmens Olarias Aveirense Lda. und Umwandlung in die Fabrik Gercar, die sich nahezu ausschließlich der Herstellung von Sanitärartikeln widmete. Aleluia behielt den künstlerischen Bereich der dekorativen Fayence, Fliesen und Wandtafeln.
Anschaffung neuer und moderner Ausrüstung sowie Erweiterung der Anlagen mit einem klaren Fokus auf Fliesenproduktion. Mit dieser Investition wurde das Unternehmen zu einem der stärksten Wettbewerber auf dem Markt in diesem Sektor.
Aleluia gründete eine Schule für Zeichnen und Malerei sowie eine Schule für Erwachsene, die die 4. Klasse nicht abgeschlossen hatten. Er beseitigte den Analphabetismus unter seinen Arbeitern.
Die Mahlzeiten wurden entsprechend der jeweiligen Lohnhöhe angeboten. Arbeiter mit sehr geringem Einkommen erhielten sie kostenlos. Das Unternehmen vergab außerdem zinsfreie Darlehen mit sehr niedrigen monatlichen Rückzahlungsraten an die Arbeiter, um diesen den Bau eines Eigenheims zu ermöglichen. Noch vor der Gründung der staatlichen Sozialversicherung wurde den Arbeitern kostenlose medizinische Versorgung und Krankengeld zur Verfügung gestellt.
In diesem Jahr erreicht das Unternehmen eine bedeutende und wachsende Arbeiterkonzentration mit über 400 Beschäftigten.
Obwohl das Unternehmen ein gesundes Wachstum verzeichnete, war die Investition mit Schwierigkeiten verbunden, sodass die Brüder die Fabrik an eine Aktiengesellschaft verkaufen mussten: Aleluia - Cerâmica, Comércio e Indústria, S.A.
Das Unternehmen verlegte seinen Standort definitiv in den Stadtteil Quinta do Simão.
1999 wurde die Produktion des Unternehmens umgestellt. Man begann, Wand- und Bodenfliesen herzustellen und konnte dadurch die Produktionsleistung erheblich steigern.
Im Aleluia-Werk des Stadtteils Quinta do Simão wurde ein neues, modernes Verwaltungsgebäude mit Showroom errichtet.
Im Beisein des damaligen portugiesischen Staatspräsidenten Dr. Jorge Sampaio wurden Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens abgehalten.
Aus der Fusion verschiedener Keramikproduzenten, welche die bedeutendsten Marken des Sektors herstellten, Aleluia, Ceramic, Apolo und Viúva Lamego, entsprang das Unternehmen Aleluia Cerâmicas.
Aleluia Cerâmicas war das erste Unternehmen der Keramikbranche, das ein Digitaldrucksystem erwarb.
Im Juli desselben Jahres wurde die Logistikzentrale des Unternehmens in der Gemeinde Gafanha da Encarnação, Landkreis Ílhavo, eröffnet, das größte Zentrum dieser Art in Portugal mit einer überdachten Lagerfläche von 3 Mio. m².
Angesichts der zunehmenden Nachfrage und Internationalisierung der Marke wurde die Produktionskapazität von Aleluia auf 6 Fertigungslinien erweitert.
In der Produktionsstätte in Vagos wurde eine digitale Druckanlage für den Einsatz auf extrudiertem Feinsteinzeug installiert, wodurch dessen ästhetische Komponente verbessert und Aleluia Cerâmicas an die Spitze dieser technischen Produkttypologie gebracht wird.
Marken- und Logowechsel zu "Aleluia Ceramics" zur Sicherstellung der Ausrichtung an der globalen Präsenzstrategie.
Aleluia Cerâmicas besitzt insgesamt 3 verschiedene Werke, in denen 3 unterschiedliche Produktarten hergestellt werden: Wandfliesen, Feinsteinzeug und Bodenfliesen; im Strangpressverfahren hergestelltes Feinsteinzeug und handbemalte Fliesen; für spezielle Projekte entwickelte Sonderprodukte.
Die Logistikzentrale verfügt über eine Lagerfläche von ca. 3 Mio. m². 18.000 m² davon sind überdacht und besitzen eine Raumhöhe von 12 m. Die gesamte Zentrale ist mit modernster Technik ausgestattet, um die gelagerten Produkte mit maximaler Effizienz und Leichtigkeit handhaben zu können.
Forschung & Entwicklung ist eine strategische Führungssäule, wo Aleluia Keramik in den letzten Jahren Investitionen über 15 Millionen Euro durchgeführt hat, dass bedeutet in Maschinen mit modernster Technologie auf verschiedenen Ebenen (Presse, Öfen, Glasurlinien, automatisierte Roboterbewegungsmittel,
elektronische Auswahl von Fliesen, digitaler Druckausrüstung) dass die höchste Wettbewerbsfähigkeit und die Qualität der hergestellte Produkte mit einer ausgezeichneten Reaktionsfähigkeit der Veränderung der Verbraucherpräferenzen versichern.
Die Integration von Umweltkonzepten in Aleluias normalen Funktionieren erwies sich als ein Wettbewerbsfähigkeit Faktor, sei es in der Ersparnis von der Umgebung in der Qualität des Produktionsprozesses oder in der Reduzierung der Umweltbelastung.
Die im Qualitäts- und Umgebungsbereich gemachten Investitionen sind in der Erzielung der folgenden Bescheinigungen reflektiert:
Geschäftsführer & Kaufmännischer Leiter
Luís Ascenso
Marketingleiter
Diogo Marques
Direktor für Forschung und Entwicklung
Cristina Rosete
Verwaltungsleiter
António Lamas
Direktor für Qualität & Umwel
Elmano Castilho
Finanz und Verwaltungsleiter
Carla Godinho
Leiter der Personalabteilung
Luís Brandão
Direktor für Informationssysteme und Technologien
Paulo Rocha
Leiter der Rechtsabteilung
Madalena Félix